Projekttag für Schülerinnen der Klassenstufen 9 und 10 an der Fachhochschule Kaiserslautern

Am 11.03.2019 ging es für einige Schülerinnen der 9. und 10. Jahrgangsstufen der Peter-Dewes-Gemeinschaftsschule Losheim am See gemeinsam mit den Lehrkräften M. Grass und A. Graf auf große Exkursion. Ziel war die FH Kaiserslautern, die zu einem Projekttag ausschließlich für Schülerinnen geladen hatte.

Im Fokus der insgesamt 30 angebotenen Workshops stand die Berufswahl und im Besonderen das Reinschnuppern in Berufe aus dem MINT-Bereich (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik). Selbst in der heutigen Zeit sind in diesen Berufssparten vorwiegend männliche Studenten und Arbeitskräfte vertreten, obwohl gerade diese Fachrichtungen so interessant, abwechslungsreich und innovativ sind und sicherlich auch großes Potenzial für Mädchen und Frauen bieten. Für diesen Projekttag haben MitarbeiterInnen der FH jeder Schülerin ein individuelles Tagesprogramm, bestehend aus drei Workshops, zusammengestellt. Neben den Eindrücken und Erfahrungen aus den Workshops waren sicherlich auch der Aufenthalt an einer Hochschule und das gemeinsame Mittagessen in der Mensa ein prägendes Erlebnis.

Rückblickend aus Lehrersicht und auch in Rücksprache mit den Schülerinnen war die ganztägige Exkursion eine wertvolle Erfahrung, die von den Schülerinnen nur direkt vor Ort erlebt werden konnte. Daher soll dieser Unterrichtsgang im Sinne der/ zur Forcierung Berufswahl bzw. Berufsvorbereitung auch von zukünftigen/nachfolgenden Jahrgängen durchgeführt werden, sodass sie davon profitieren können.

Rückmeldungen von Eindrücken einiger Schülerinnen:

„Modul 9 (Lügendetektor) würde ich Leuten mit handwerklichem Geschick empfehlen (…). Abschließend lässt sich sagen, dass mir der Tag gefallen hat.“ „Modul 9 hat mir gut gefallen, da ich zum ersten Mal gelötet habe.“ „Ich würde Modul 4 (Traumhaus) nochmal wählen, weil ich es schön fand, mit einem Computerprogramm ein Haus zu planen. Modul 11 (Täter) fand ich am besten, weil wir Blut analysiert haben und den Täter finden mussten.“ „Ich fand es cool, mal zu sehen, wie eine Hochschule aussieht und fand es schön ein paar Eindrücke zu bekommen. Jedoch habe ich dort bestätigt bekommen, dass Chemie und Physik nicht meins sind. Ich würde gerne nochmal teilnehmen, vielleicht aber in andere Fächer reinschnuppern.“ „Am besten fand ich Modul 25 (DNA isolieren), da ich nun meine DNA in einem Schmuckanhänger um den Hals tragen kann.“ „Nebenbei habe ich auch ein sehr nettes Mädchen kennengelernt.“ „Mir hat es gut gefallen, da es mal was Anderes war. Alles war gut durchstrukturiert und übersichtlich. Außerdem konnten wir viel selbständig und auch als Team zusammenarbeiten. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit.“ „Ich fand den heutigen Tag zwar lehrreich, aber manche Sachen haben mir nicht so gut gefallen.“ „Modul 29 hat mich sehr interessiert. Ich hätte nicht gedacht, dass Ingenieure so viel Abwechslung im Beruf haben und ich kann mir gut vorstellen, sowas mal beruflich zu machen.“ „In Modul 11 (Täter) habe ich herausgefunden, dass ich so etwas nicht machen will. Nach Modul 26 (Vortrag zur Studienwahl) weiß ich nun genauer, was ich machen will.“ „Modul 8 (App) fand ich sehr interessant, weil man erklärt bekam, wie man seine eigene App erstellt. Es gibt dabei Vieles zu beachten. Aber jetzt weiß ich, dass Computer und Informatik nichts für mich sind.“ „Es war sehr interessant, das Leben der Studenten/innen, die Studiengänge und Räume kennenzulernen. Man kann viele neue Eindrücke und Erkenntnisse mitnehmen.

Bericht: M. Grass