Umwelttage an der PDG Losheim

Zwei Tage lang fanden vor den Sommerferien die Umweltprojekttage der PDG Losheim in Zusammenarbeit mit dem NABU Weiskirchen-Losheim und zahlreichen Referenten statt.

Dabei führten die Klassen verschiedenste Projekte durch mit dem Ziel, die Umweltverschmutzung zu minimieren und die Aufmerksamkeit für das derzeit sehr aktuelle und auch wichtige Thema zu schärfen. So baute die Klasse 5a in Zusammenarbeit mit dem Mathe E-Kurs der Jahrgangsstufe 12 Vogelhäuser aus recycelten Materialien wie Milchpackungen und Eisstielen. Dabei wurden die Verpackungen zunächst gesammelt und anschließend zu dekorativen Vogelbehausungen umgestaltet. Am Ende wurden die Häuschen von den Schülern im Wald aufgehängt.

Ein Waldquiz und eine spannende Führung mit dem Revierförster (Fotos) stand für die Klasse 5d an. Der Förster zeigte Exponate und betrieb zusammen mit den interessierten Schülern Aufklärungsarbeit in Sachen Waldbrandgefahr, zusätzlich erläuterte er anschaulich den Wald als Lebensraum.

Andere Schüler der Klassenstufe 12 nahmen währenddessen am „Projekt Geoscopia“ teil – zu Deutsch: „Erdbesichtigung“. Anhand von Satellitenbildern wurden verschiedeneProbleme enttarnt, die mit der Erderwärmung einhergehen. Auch Naturkatastrophen und deren Auswirkungen konnten anhand der Satellitenfotos genauestens analysiert werden. Neben Aufnahmen von Vulkanausbrüchen betrachteten die Schüler die Jahrhundertflut von 2002 an der Elbe und ihre schrecklichen Folgen. Weitere Themenbereiche waren der Rückgang des Tschadsees, ausgelöst durch zu wenig Niederschlag und zu hohen Wasserverbrauch sowie das Schmelzen der Eisfläche Grönlands.

Die Klasse 6d wanderte nach Mitlosheim, um dort Wolfgang Reifenrathzu treffen, der die Anwesenden in das Leben der Biber einführte. Dabei bekamen die Schüler eine Biberburg zu sehen und lernten in freier Natur so einiges Wissenswertes über den sympathischen Nager.

Mit der Natur in Schulnähe setzten sich derweil Schüler der Klassenstufe 7 auseinander. Eine Gruppe von Schülern brachte den Schulgarten auf Vordermann. In Fleißarbeit wurde Unkraut gejätet und neue Blumen, wie Stauden und Lilien wurden gepflanzt. Bei der Auswahl an Blütenpflanzen achtete man darauf, dass die Blumen eine ergiebige Trachtquelle für Wild- und Honigbienen darstellen. Im Herbst sollen dann noch weitere Blumen, wie zum Beispiel Tulpen gepflanzt werden, um so für eine insektenfreundliche Atmosphäre zu sorgen. Zudem soll noch ein Kirsch- oder Walnussbaum als Fruchtlieferant sowie als Schattenspender sorgen.

Viele weitere Projekte wurden von den Klassen innerhalb der zwei Umwelttage aufgeführt, wie zum Beispiel der Bau einer Fingersolaranlage, das Sammeln von Müll in der näheren Umgebung, ein Workshop zum Thema „Plastik“, das Markieren von Kaugummis auf dem Schulgelände, eine Klimakonferenz in der Sporthalle sowie der Besuch eines Imkers in Niederlosheim.

Die Schule bedankt sich für das große Interesse seitens der Schüler, Eltern und Lehrer, aber auch für die tatkräftige Unterstützung seitens des NABU Weiskirchen-Losheim.