Klassenfahrt der 9er nach Verdun

Munteres Gerede war zu hören, als wir, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9d und 9a in den Bus stiegen, der uns nach Verdun brachte. Dort sollten wir begleitend zum Unterricht einige bedeutende, geschichtliche Schauplätze aus dem 1. Weltkrieg  besichtigen. Wir fuhren zunächst einen kleinen Umweg über Saarbrücken, wo wir unsere Führer Georg und Achsel einsammelten. Dann konnte es losgehen! Vor uns lagen 144km Fahrt und ein Film über die Schlacht von Verdun.
Zunächst fuhren wir in ein kleines Waldstück, wo man uns die Auswirkungen von Granaten in Form von tiefen Kratern im Boden zeigte. Es waren sogar noch einige gut erhaltene Schützengräben zu sehen. Kurz darauf erreichten wir auch schon unser nächstes Ziel: Ein völlig zerbombtes Dorf. Überall standen Schilder mit Infotafeln. Doch viele Zeugnisse aus vergangenen Tagen waren nicht mehr zu sehen. Von Mauern fehlte jede Spur. Nachdem alle wieder im Bus waren, fuhren wir weiter zum „Fort de Vaux“. Aufgrund seiner geringen Größe schauten wir es uns nur von außen an. Man vertröstete uns darauf, dass wir später noch ein größeres begehen würde. Und schon ging es weiter. Wir steuerten das Beinhaus von Douaumont an. Dort schauten wir uns einen gigantischen Friedhof (siehe Bild) an. Leider war das Beinhaus bei unserer ersten Besichtigung geschlossen. Glücklicherweise war es dann am späten Nachmittag geöffnet, weshalb wir es zum Abschluss der Führung begehen konnten. Jetzt ging es endlich zu dem uns versprochenen Fort. Ein Fort ist ein Bunker. Im Innern war es kalt und es tropfte von den Decken. Beeindruckend war das schwere Geschütz tief im Kern des Bunkers. Nun fuhren wir noch einmal zum Beinhaus. Danach ging es in die Stadt, wo wir die Möglichkeit hatten, uns frei zu bewegen. Am Abend kamen wir alle total müde, aber mit einem viel besseren Eindruck von der Schlacht von Verdun in Losheim an der Schule an.
Abschließend kann man wohl sagen, dass es ein sehr interessanter Ausflug war.

Joana  |   9a