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Lehrfahrten- und Projektwoche Herbst 2014

In der Woche vor den Herbstferien fand an der PDG die diesjährige Lehrfahrten- und Projektwoche statt. Im Folgenden berichten verschiedene Klassen von ihren Erlebnissen:

6 b und 6 c: Besuch des Obstguts Klosterberg

von den Presse AG-Redakteurinnen Giorgia, Alisa und Julie (6c)

Die Klassen 6c und 6b waren auf dem Obstgut Klosterberg in Merzig zu Besuch. Zunächst sind wir mit dem Bus nach Merzig gefahren und dann zu Fuß weiter gegangen.  Der Weg führte an einer Straße entlang bis zum Fuße des Klosterbergs. Etwa eine halbe Stunde sind wir anschließend den Berg hochgewandert. Da es in Strömen regnete, haben wir uns unter eine kleine Hütte gestellt, um nicht komplett nass zu werden. Nach etwa 10 Minuten sind wir weiter gegangen, doch es dauerte nicht mehr lange und wir waren angekommen. Am Obstgut erwartete uns eine nette Frau. Sie gab uns Äpfel und Birnen zum Probieren, dazu noch Tüten, um die gesammelten Äpfel und Birnen hinein zu legen. Einige Äpfel schenkte sie uns. Anschließend durften wir uns eine halbe Stunde in 3er Gruppen in der Merziger Innenstadt aufhalten.

6 d: Fahrt in die  Wissenswerkstatt Saarbrücken

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von Presse AG-Redakteurin Siria (6d)

Am 14.10.14 fuhr die Klasse 6 d mit der Bahn nach Saarbrücken. In der Wissenswerkstatt angekommen wurde sie von Frau Maas und ihrem Kollegen Sascha begrüßt. Die an diesem Tag angebotenen Projekte beschäftigten sich mit den Themen „Wasser“ und „Strom“. Die Schüler wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Nach ein wenig Theorie fingen die Schüler an, Werkstücke anzufertigen. Die Wasser-Gruppe baute Kerzendampfer. Die Strom-Gruppe baute Windräder. Als die Werkstücke fertig waren, beschmückten die Schüler sie und pobierten sie gleich aus. Danach verabschiedete und bedankte sich die Klasse bei Frau Maas und Sascha. Die Tutoren begleiteten die Schüler bis vor die Europagalerie. Die Lehrer machten dort mit den Kinder eine Uhrzeit und einen Treffpunkt aus und ließen sie in kleinen Gruppen durch Saarbrücken gehen. Pünktlich ging es dann wieder von Saarbrücken zurück nach Merzig. Bei einer Umfrage durch die Tutoren kam der Ausflug sehr gut an.

6 d: Cybermobbing mit Herrn Sommerhalter

von den Presse AG-Redakteuren Benjamin und Merlin (6d)

Am 16.10.2014 nahm die 6 d am Projekt Cybermobbing teil. Der Projektleiter Herr Sommerhalter erzählte zunächst, was alles ansteht. Als Erstes stand das Spiel „Gehe leise einen Schritt zur Mitte ,wenn …“ auf dem Plan. Bei diesem Spiel wurden verschiedene Fragen gestellt, z.B. ob man ein Handy hat. War dies bei einem von uns der Fall, musste derjenige einen Schritt vor gehen. Wenn nicht, dann blieb man stehen. Dabei stellte sich heraus, dass bereits ein Großteil der Klasse ein Handy besitzt und schon einmal Filme oder Spiele, die erst ab 12 Jahren freigegeben sind, gespielt bzw. gesehen hat. Drei Mitschüler hatten sogar schon einmal solche Spiele gespielt, die erst ab 18 Jahren frei sind. Anschließend durften wir Fragen an Herrn Sommerhalter stellen. Nach einer Pause schauten wir uns einen Film an, in dem es um ein Mädchen ging, das im Internet gemobbt wurde. Wir konnten daraus lernen, wie schlimm es ist, gemobbt zu werden. Nach dem Film spielten wir das Spiel „Das kotzende Känguru “. Dabei standen wir alle in einem Kreis und mussten verschiedene lustige Figuren machen.
Wir hatten alle sehr viel Spaß!
Nach diesem Spiel war ein sehr schöner Tag mit Herrn Sommerhalter vorbei.

7a und 7b: Abwechslungsreiche Tage in der Normandie

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von Ilona Engel

Die Schüler der Klassen 7a und 7b der Peter-Dewes-Gemeinschaftsschule waren zusammen mit ihren Klassenlehrern in der Normandie unterwegs, wo sie ein paar eindrucksvolle Tage verbrachten. Bei der Abfahrt frühmorgens in Losheim am 13. Oktober 2014 waren alle aufgeregt, denn diesen Landstrich Frankreichs hatte bislang noch keiner von ihnen erkundet. Die bange Frage: Wie wird es wohl sein, nach gut zwei Jahren Französischunterricht die Sprache anzuwenden? Nach mehreren Stunden im Bus konnten alle am frühen Abend in der Jugendherberge in Lion-sur-Mer einchecken. Das Haus, in dem wir wohnten, glich einem kleinen Schloss und bot das, was man sich unter einer Jugendherberge vorstellt. Das Abendessen, auf das sich alle schon freuten, war lecker und so echt französisch. Nach dem Frühstück am Dienstagmorgen ging es nach Honfleur, einem malerischen Städtchen, von wo aus man nach Le Havre, einem der größten Häfen Frankreichs, und auf die Seine-Mündung in den Ärmelkanal schauen kann. Einige Kilometer davon entfernt liegt der berühmte Badestrand von Deauville-Trouville. Da das Wetter mitspielte, konnten alle am Strand toben und im Watt waten, denn es war Ebbe.

Der Mittwoch war der Tag, an dem die beiden Klassen Unterschiedliches unternahmen. Die Klasse 7a fuhr nach Lisieux und die Klasse 7b nach Caen. Caen ist die Hauptstadt der französischen Region Basse-Normandie und mit 108.793 Einwohnern die größte Stadt im Département Calvados. Das 1027 erstmals urkundlich erwähnte Caen war im 11. Und 12. Jahrhundert eine wichtige Stadt des Herzogtums Normandie und entfaltete sich unter Wilhelm dem Eroberer, der in Caen eine Burg sowie eine Abtei für Frauen (Abbaye aux dames) und eine für Männer (Abbaye aux hommes) errichten ließ. Als im Zweiten Weltkrieg die Westalliierten 1944 die Küste der Normandie als Landungsort der Invasion festlegten, kam Caen als Eisenbahnknotenpunkt eine besondere Bedeutung zu. Caen unterhält seit 1962 eine Städtepartnerschaft mit Würzburg. Die Schüler der 7b waren sehr begeistert von dieser Stadt. Lisieux bietet eine andere Art von Flair. Es ist der zweitgrößte Wallfahrtsort Frankreichs nach Lourdes. Hier wird die Heilige Theresia vom Kinde Jesus, eine Karmelitin, verehrt. Ihr Schrein, von dem die Schüler der 7a sehr beeindruckt waren, steht in der Kirche des Karmelklosters. Überwältigt waren sie von der Basilika, mit deren Bau man 1929 nach der Heiligsprechung Theresias (1925) ihr zu Ehren begonnen hat. 4000 Menschen finden hier Platz. Die ebenfalls aus Marmor und Mosaiken bestehende Krypta verwundert nicht minder. Hier steht der Reliquienschrein der Eltern der Heiligen, die am 19. Oktober 2008 in Lisieux selig gesprochen wurden. So ging auch dieser Tag, begleitet mit vielen Eindrücken, zu Ende.

Der Donnerstag war ein historischer Tag. Wir besuchten die Stadt Arromanches, die an der Küste des Ärmelkanals, rund 25 km nordwestlich von Caen, liegt. Bei den alliierten Landungen in der Normandie während des Zweiten Weltkrieges 1944 lag dieser Ort im Landeabschnitt Gold Beach. Nach der Landung wurde vor der Küste einer der beiden künstlichen Häfen gebaut, über den Truppen und Nachschub an Land gebracht wurden. Reste dieses Hafens konnten wir besichtigen. Sehr interessant war auch der Besuch im dortigen Museum (Musée du Débarquement), das die Operation Overlord, auch bekannt als Landung der alliierten Truppen im Zweiten Weltkrieg am 6. Juni 1944, dokumentiert. Einige km weiter besichtigten wir noch die Batterie von Longues-sur-Mer, die Teil des Atlantikwalls war. Die Schüler stellten viele Fragen zu der damaligen Geschichte, die ein großer Teil unserer eigenen Historie ausmacht.

Am Abend hieß es Kofferpacken. Aber ein Highlight erwartete alle noch: Auf der Heimreise machten wir in Paris eine Stadtrundfahrt und konnten kurz am Eiffelturm aussteigen. Dies war nochmals ein sehr schönes Erlebnis. Die Normandiefahrt wird allen noch lange in Erinnerung bleiben, und was die Anfangsfrage betrifft: Da wird man noch viele Vokabeln und eine Menge Grammatik lernen müssen, um sich auf Französisch unterhalten zu können.

8 d: Besuch der Technischen Werke Losheim

von den Presse AG-Redakteurinnen Celine und Vanessa (8d)

Unsere Projektwoche war sehr informativ. Es ging um das Thema “Berufe” als Vorbereitung auf unser Betriebspraktikum im nächsten Jahr. Am Dienstag, dem 14.10.14 hat unsere Klasse die TWL besucht. Unser Klassenlehrer hat uns zuvor in vier Gruppen eingeteilt. Die Gruppen sollten sich Fragen ausdenken, die wir später den Mitarbeitern stellten.  Nach dem ersten Teil der Besichtigung sind wir zu einer Wasseraufbereitungsanlage gewandert. Der Mitarbeiter Herr Enzweiler hat uns alles erklärt und auch alle unsere Fragen beantwortet. Am Tag danach hat die ganze Klasse dann noch eine Collage zu diesem Thema erstellt.

9er: Informationstag zu dualen Ausbildungsmöglichkeiten im Metallbereich 

Am Dienstag, den 04.11.2014 fand in den Klassenräumen des 9er Jahrgangs eine Informationsveranstaltung zu dualen Ausbildungsmöglichkeiten im Metallbereich durch die Firma Thyssen Krupp System Engineering statt. Herr Lauer, Ausbildungsleiter bei Thyssen Krupp, informierte die Schüler der Klassenstufe 9 über bestimmte Entscheidungskriterien der Berufswahl. Die Schüler wurden mit verschiedenen Fragen konfrontiert:
-Macht der Beruf Spaß?
-Kann ich zukünftig in dem Beruf arbeiten?
-Kann ich mit dem Beruf meinen Lebensunterhalt bestreiten?
Nach dem sehr informativen ersten Teil konnten sich die Schüler im zweiten Teil der Veranstaltung einen ersten Eindruck verschaffen, wie die konkrete Ausbildung bei Thyssen Krupp aussieht. Drei Auszubildende von Thyssen Krupp stellten ihren  Arbeitsplatz mit verschiedenen Produkten und Aktivitäten vor. Für die Schüler war es sehr interessant, einen direkten Einblick in die Arbeit der Auszubildenden zu erhalten. Schnell war das Interesse geweckt, selbst einmal kleine Prozesse am Computer durchführen zu können.  Der Tag der Ausbildung am 08.11.2014 bei Thyssen Krupp wird sicherlich von einigen Schülern der Peter-Dewes-Gesamtschule besucht werden.

10 a: Erste-Hilfe-Lehrgang

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Am 14.10. und 15.10.2014 besuchte die Klasse 10a das Deutsche Rote Kreuz, um an einem Erste-Hilfe-Lehrgang teilzunehmen. Der Ortsverein Losheim befindet sich direkt neben der Schule, sodass sich die Schülerinnen und Schüler um 8:00 Uhr vor diesem Gebäude versammeln konnten.
Als die 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im DRK angekommen waren, wurden sie von dem Lehrgangsleiter Gerd Buchmann empfangen. Dann ging es auch schon los. Zuerst wurde besprochen, welche verschiedenen „Erste-Hilfe-Stituationen“ es gibt. Dann erklärte der Leiter des Lehrgangs, welche Strafen auf jemanden zukommen können, wenn man die Hilfeleistung unterlässt. Des Weiteren legte Gerd Buchmann Dinge wie zum Beispiel Ängste und innere Konflikte, Rechts- und Versicherungsfragen und zum guten Schluss wie man bei einem Verkehrsunfall helfen kann, dar.
Nun ging es zum praktischen Teil. Die stabile Seitenlage, das Messen des Pulses und das Messen des Sauerstoffanteils im Blut standen auf dem Plan. Außerdem sah sich die Klasse einen Rettungswagen (RTW) von innen an und wurde darüber aufgeklärt, dass ein RTW wie eine kleine Intensivstation aufgebaut ist. Das Anlegen eines Verbandes bei einer schwachen und das Anlegen eines Druckverbandes bei einer starken Blutung waren weiterer Bestandteil des Lehrgangs. Der Rettungsgriff wurde mit Freude und Spaß von den Schülerinnen und Schülern geübt. Am zweiten Tag des Lehrgangs wurde fleißig weiter geübt. Die Schüler lernten die Herzdruckmassage kennen und mussten diese auch praktisch üben.
Im Allgemeinen lernte die Klasse viele neue Dinge und kann nun sagen, dass sie einer Person, die Hilfe benötigt, auch helfen kann. Die Klasse bedankte sich herzlich bei Gerd Buchmann für die interessante Schulung im DRK Ortsverein Losheim am See.

10a und 10c: Besuch im Dynamikum in Pirmasens

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Am 13. Oktober 2014 fuhren die Klassen 10a und 10c mit dem Zug nach Pirmasens. Der Ausflug führte sie ins Dynamikum, das Science Center in Pirmasens. Dort drehte sich alles um das Thema Bewegung und sie konnten unter dem Motto „Entdecken, erforschen mitmachen, erleben und verstehen“ verschiedene Experimente zu acht Themengebieten  durchführen.
Zu diesen Versuchen gehörten beispielsweise die Fahrt auf einem Luftkissenfahrrad oder ein Rennen gegen Menschen und Tiere. Trotz vielfältiger Manipulationsversuche von Seiten der Schüler blieb das Känguru allerdings immer der Sieger im „Run“! An einer weiteren Station konnte man die Geschwindigkeit seines Ballschusses und seine Sprunghöhe ermitteln. Einzelne Schüler testeten auch, wie viel Kraft in ihnen steckt. Dabei wurde die menschliche Kraft mit der von Tieren verglichen. Erstaunlicherweise konnte kaum jemand mehr Kraft aufbringen als ein Adler. Besonders viel Anklang fand auch die Rutsche vom ersten Stockwerk ins Erdgeschoss.
Insgesamt betrachtet war es ein gelungener Tag, der Abwechslung vom normalen Schulalltag bot.