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Pädagogischer Tag vom 21. Februar 2011
„Wo sind Deine Hausaufgaben, warum lernst Du nicht, was interessiert Dich überhaupt?“
Alle, die etwas mit Schule zu tun haben, ob als Lehrer, als Eltern, als Betreuer oder als Schüler, kennen diese
Fragen.
Um Antworten darauf zu finden, veranstaltete die Peter Dewes Gesamtschule am 21. Februar 2011 einen pädagogischen Tag.
Das zentrale Thema lautete: „Motivation“.
Motivation ist das Fundament jeder unterrichtlichen Tätigkeit und damit die Grundlage für einen gelingenden Unterricht und eine
gelingende Schule überhaupt.
Wie oben angedeutet scheint heute in vielen gesellschaftlichen Zusammenhängen das Motivieren gerade von jungen Menschen
schwieriger als früher zu sein. Motivation stellt also ein allgemeines Problem dar, von dem die Schule als Spiegel der Gesellschaft nicht unbeeinflusst bleibt. Um dem ihr zugewiesenen Bildungs- und
Erziehungsauftrag in der heutigen Zeit besser gerecht zu werden, ging die Peter-Dewes-Gesamtschule dieses Thema u.a. mit diesem pädagogischen Tag offensiv an.
Motivation in der Schule, also das Interesse an Lerninhalten, sowie die Bereitschaft sich schulisches Wissen aktiv durch Lernen
anzueignen, benötigen eine innere Haltung und einen äußeren Rahmen. Mit diesen beiden übergeordneten Aspekten waren die Themenfelder bestimmt, die in 6 verschiedenen Workshops bearbeitet wurden.
In der Vorbereitung sehr gut organisiert von der Didaktischen Leitung standen jeder Arbeitsgruppe ausgewiesene Experten zur Verfügung,
die im jeweiligen Bereich professionell tätig sind.
Die Diplompsychologin Frau Kopp vom LPM hielt als Moderatorin des pädagogischen Tages zu Beginn ein Impulsreferat. Darin erläuterte sie
die einzelnen Entwicklungsphasen von Schülern aus psychologischer Sicht unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung für Schule und Unterricht.
Mit diesen Grundinformationen ging es in die verschiedenen Seminargruppen:
Im Vorfeld konnte man sich individuell einer der angebotenen Arbeitsgruppen zuordnen. Die Teilnehmer besaßen je einen
vorbestimmten Moderator, Präsentator, Experten und eigene Arbeitsräume. Ergebnisoffen und selbstbestimmt ging es an die Arbeit.
Am Ende des sehr intensiven Tages wurden die jeweiligen Arbeitsergebnisse im Plenum präsentiert.
Unabhängig vom jeweiligen Themenfeld fiel dabei auf, dass aus jeder Gruppe von einer sehr freudigen, sehr produktiven und sehr
gewinnbringenden Arbeitsatmosphäre berichtet wurde.
Alle Arbeitsergebnisse können gerne bei der Didaktischen Leitung eingesehen werden.
Mittlerweile sind diese Erarbeitungen teilweise schon in der Phase der konkreten Umsetzung, teilweise dienen sie als wichtige
Arbeitsgrundlagen für verschiedene schulische Gremien.
Zusammenfassend kann man feststellen, dass bei allen Teilnehmern am Pädagogischen Tag, also den Lehrer, den Eltern und den
Betreuern das „motiviert werden“ tatsächlich hervorragend „funktioniert“ hat.
Dies nun auf die Schule zu übertragen ist unser Auftrag.
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