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Peter Dewes an unserer Schule Jeder hat wohl schon
einmal das große Foto von Peter Dewes in der Eingangshalle gesehen. Aber wer war eigentlich dieser Mann? Auf dem Foto blickt er ja ziemlich ernst drein. Das liegt aber einfach daran, dass man im 19. Jahrhundert noch
minutenlang still sitzen musste, wenn man fotografiert wurde. Peter Dewes war ein Mann mit erstaunlich modernen Ansichten. Deshalb trägt unsere Schule seinen Namen. Die Arbeit an der Peter-Dewes-Gesamtschule sollte
gekennzeichnet sein durch
- demokratische Prinzipien: freie Meinungsäußerung, Toleranz gegenüber dem Anderen, gegenseitiger Respekt
- Treue zu den eigene Zielen - Konsequenz im Handeln
- Stärken der Schüler in einer selbstbewussten Haltung
- Überwindung von Vorurteilen
- Offenheit der Schule nach außen
- Bereitschaft zur Veränderung und Weiterentwicklung
Zur Rede von Peter Dewes über das Verhältnis von Kirche und Schule Peter Dewes forderte die Trennung von Kirche und Schule. Er verlangte die “Aufhebung der Oberherrschaft der Geistlichen über die Lehrer, die Aufhebung der
Vormundschaft eines Standes über einen anderen.” Peter Dewes wollte die Schule unter die staatliche Aufsicht gestellt sehen, damit der Machteinfluss der Kirche aufhörte. Er verlangte Lehrfreiheit und die
Abschaffung des Zölibats der katholischen Lehrerinnen. Peter Dewes fasste auch schon die Aufhebung der konfessionellen Schulen ins Auge. In diesem Zusammenhang sah er auch die Möglichkeit, Vorurteile gegenüber den
Juden zum Schwinden zu bringen.
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