Das Schulprofil
Unsere Schule hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1993 ein eigenständiges Profil erarbeitet, welches in Zusammenarbeit von Lehrerkollegium, Elternschaft, Schülervertretung und außerschulischen Einrichtungen ständig weiterentwickelt wurde. Unser Ziel ist die vielfältige Förderung aller Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung ihrer individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten.
Dazu gehört die Integration in ein Gemeinwesen, welches durch Toleranz und Solidarität geprägt ist. Individuelle Persönlichkeitsentfaltung und gesellschaftliche Anforderungen haben gleichermaßen ihre Berechtigung. Soziales und fachliches Lernen sind keine konkurrierenden Leitlinien, sondern sie bedingen sich gegenseitig.

Bereich Fachunterricht
Ziel ist es, die individuellen Begabungen und Neigungen so zu fördern, dass ein möglichst hoher Schulabschluss erreicht wird.
Leistungsorientierung: Die Schülerinnen und Schüler werden ständig zur Leistung motiviert.Binnendifferenzierung: Vor allem im Klassenunterricht erfordern die erheblichen Leistungsunterschiede einen differenzierten Unterricht, der die Starken fordert und die Leistungsschwächeren stärker fördert.
Methodenpluralismus: Binnendifferenzierendes Unterrichten setzt die themen- und situationsgerechte Anwendung von individualisierenden Unterrichtsmethoden voraus.
Fachleistungsdifferenzierung: Ab Klassenstufe 7 wird in der ersten Fremdsprache und in Mathematik und ab Klasse 8 auch in Deutsch auf zwei Anspruchsniveaus unterrichtet (Grund- und Erweiterungskurse). Ab Klasse 9 wird in diesen Fächern auf drei Niveaus abschlussbezogen (Grundkurs: Hauptschulabschluss; Erweiterungskurs: mittlerer Bildungsabschluss; Aufbaukurs: Abitur) differenziert. Zusätzlich wird in Physik und Chemie differenziert.
Wahlpflichtfächer: Ab Klasse 7 können die Schüler zwischen der zweiten Fremdsprache, “Natur und Umwelt” und “Technik und Wirtschaft” wählen. Ab Klassenstufe 9 muss zwischen “Informatik”, “Politik und Gesellschaft” und “Musisch-kulturelle Erziehung” ein zweites Wahlpflichtfach gewählt werden. Diese Fächer stellen bezüglich der Art der Leistungsanforderungen und der Begabungen und Neigungen, die angesprochen werden, echte Alternativen dar.
Förderunterricht: In den Klassenstufen 5 bis 9 haben alle Schüler eines Jahrgangs zeitgleich eine Wochenstunde Förderunterricht. Dabei können sie nach Bedarf zwischen Mathematik, Englisch, Französisch und Deutsch wählen.

Außerunterrichtlicher Bereich
Diese Aktivitäten zielen vor allem auf die pädagogischen Bemühungen sowie auf die Entfaltung von Fähigkeiten, die durch den Fächerkanon weniger abgedeckt sind.

Klassenrat: Für die Klassen 5 bis 9 ist eine Klassenratsstunde fest im Stundenplan verankert, in welcher der Tutor (Klassenlehrer) mit seiner Klasse nicht nur alle organisatorischen Fragen regelt (z.B. Lehrfahrten). Vor allem sollen die Schüler zunehmend in die Lage versetzt werden, auch Konflikte untereinander sozialverträglich selbst zu bearbeiten. Dabei wird die Kommunikationsfähigkeit geübt, Gesprächstechniken werden gelernt und in den höheren Jahrgängen werden auch Verhaltensmuster eingeübt, die für das Berufsleben wichtig sind.
Schullandheimaufenthalt: Zur Stärkung der Klassengemeinschaft führen alle Klassen 5 einen einwöchigen Schullandheimaufenthalt durch.
Arbeitsgemeinschaften: siehe: Die Arbeitsgemeinschaften. Diese fördern vor allem die musischen und sportlichen Begabungen unserer Schüler (Musicals, Sportwettbewerbe, usw.).
Interkulturelles Lernen im Schüleraustausch: Ab Klasse 5 haben unsere Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, per Brief oder andere Medien Kontakte zu Schülern unserer Partnerschulen
in England, Frankreich oder Italien zu knüpfen. Im siebten Schuljahr findet dann der Austausch im Rahmen einer vom Team organisierten Lehrfahrt statt. In der Regel arbeitet ein englischer oder ein französischer Fremdsprachenassistent an unserer Schule, der das Interesse an der Fremdsprache und seinem Heimatland fördert . Im europäischen “Comenius-Projekt” wurden über die technischen Medien Kontakte zu Schulen in Frankreich und Italien geknüpft und intensiviert.
Dreiwöchiges Betriebspraktikum für alle Schüler: Am Ende der Klassenstufe 8 nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einem dreiwöchigen Betriebspraktikum teil.
Gesundheitserziehung: Auf Initiative der Elternvertretung werden seit Jahren gesundheitsfördernde Aktivitäten durchgeführt: gesunder Pausenverkauf, Projekt “Gesundes Frühstück”, Kooperation mit Sportvereinen, Umwelterziehung, Modellprojekt “Klasseschule”.
Modellprojekte: Zur Zeit nimmt unsere Schule an zwei Modellprojekten teil: Im Rahmen des Bundesprojektes “Kooperation: Schule–Wirtschaft/Arbeitsleben” wurden in Zusammenarbeit mit Unternehmen neue Methoden entwickelt, Schülerinnen und Schüler noch besser auf das Berufsleben vorzubereiten und sie über die Möglichkeiten in der Region besser zu informieren. Beim Landesprojekt “Klasseschule” geht es um die ökologische Umgestaltung der Gebäude und des Schulgeländes.